Internationaler Klub für Französische Bulldoggen e. V. ( IKFB), VDH / FCI

Tanja Schu



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Unser Sonnenschein Loulou

 

Unser Schatz Charline

Über alles geliebte Abby

Meine beste Freundin Elisa

Wissenswertes für Welpeninteressenten

Die Welpen sind die Babys meiner Hündinnen, die ich über alles liebe !
 
A-Wurf geb. 12.07.2013
 
Da ich für das lebenslange Wohlergehen der Welpen aus meiner Zucht die Verantwortung trage, gebe ich meine Welpen nur in allerbeste Hände. 
 
Bei Interesse an einem kleinen Bully-Baby erlaube ich mir einige Fragen an Sie.
 
1. Haben Sie Erfahrung mit Hunden und artgerechter Hundehaltung bzw., wie wichtig ist es Ihnen, sich darüber intensiv zu informieren?
 
2. Sind Ihnen die rassespezifischen Eigenheiten der Französischen Bulldogge bekannt?
 
3. Sind alle Personen in Ihrem Haushalt mit dem Einzug eines Welpen einverstanden?
 
4. Haben Sie die Erlaubnis ihres Vermieters zur Hundehaltung?
 
5. Wer ist, bei mehreren Personen im Haushalt, für den Hund verantwortlich?
 
6. Sind Sie berufstätig?
 
7. Wie lange wäre der Hund bei Ihnen im Normalfall alleine?
 
8. Sind Sie sich der Verantwortung für ein kleines Lebewesen bewusst und können Sie diese für die nächsten 14 Jahre oder länger übernehmen?  
 
9. Sind Sie willens und in der Lage - notfalls auch für größere Operationen -  finanziell für das Wohlergehen Ihres Bullys aufzukommen?
 
10. Wie gestalten Sie die erste Zeit, in der das Bullybaby noch nicht alleine bleiben kann?
 
 
 Internationaler Klub für Französische Bulldoggen e.V. (IKFB)
Aus Liebe zu der Rasse züchte ich im IKFB/VDH und tue alles dafür, gesunde Bullys zu züchten, bei denen die Elterntiere sorgfältig ausgesucht wurden und wo nachweislich über Generationen nur mit gesunden, wesensfesten Hunden gezüchtet und nicht einfach drauflos vermehrt wurde.
 
Man ist im IKFB sehr strengen Auflagen unterlegen, z.B. Herzuntersuchung (Pulmonalstenose), Wirbelsäulenuntersuchung (Keiwirbel, Spondylose), Patellaluxation, DNA - Profil, Belastungstest, Wesenstest und zum guten Schluss müssen alle Bullys die Zuchttauglichkeitsprüfung bestehen. Das alles ist mit viel Aufwand verbunden. Eine geplante Verpaarung wird erst von der Zuchtleitung kompetent überprüft und muss genehmigt werden. Die Wahrscheinlichkeit einen gesunden Bully zu erwerben, ist dann aber auch sehr groß und natürlich achtet der Verband auch darauf, dass die Welpen medizinisch ordnungsgemäß versorgt, top geprägt und gut sozialisiert sind, erst dann bekommt man die Papiere ausgestellt.
 
Wenn Sie sich mal über das Thema "Französische Bulldoggen und ihre Gesundheit" informieren, merken Sie auch schnell, dass, wenn man sich einen Hund bei einem ahnungslosen Vermehrer nimmt, ganz schnell viele Tierarztkosten hat, weit über den Anschaffungspreis von VDH / IKFB Hunden. Der IKFB ist der vom VDH einzige anerkannte Verband für die Reinzucht der Franz. Bulldogge.
Abgesehen davon entsprechen viele Exemplare echt nicht mehr dem Standard, sind kniehoch, wiegen über 14 kg und haben Hängeohren. Wer weiß, was da so mit drin ist. Die kosten oft auch noch sehr viel Geld und diese Vermehrer haben den schnellen Euro gemacht, indem sie kranke Hunde vermehren, bei denen man nicht nachvollziehen kann, ob es wirklich "echte" Bullys sind. Ich möchte Sie auch von dieser Blauzucht (Fellfarbe so grau) warnen, das ist ein Gendefekt und birgt große Gesundheitsrisiken, vor allem sind Hautprobleme vorprogrammiert. Solche "blauen"  Bullys werden oft als besonders und zu sehr hohen Preisen angeboten. Die Fellfarben "Mausgrau" (blau), "Schwarz mit Brand" und "Braun" entsprechen nicht dem FCI Standard !!!
 
 
Für einen Bully braucht man Zeit
Ein Welpe braucht das erste Jahr eine 24 Stunden Betreuung. Er muss ja vieles lernen, um ein alltagstauglicher Sozialpartner zu werden. Alleine die Stubenreinheitserziehung nimmt -auch oft noch in der Nacht - viel Zeit in Anspruch. Man sollte mit dem Welpen nach jedem Schlafen, Essen, Spielen nach draußen gehen, damit er sich lösen kann. Stubenreinheit ist erst nach ca. 4 Monaten gelernt, vorher fehlt dem Welpen einfach noch die notwendige neurologische Reife. Bullys sind Spätentwickler und brauchen oft sogar 6 Monate, bis sie richtig begriffen haben, dass sich nur draußen gelöst wird. Verrichtet der Welpe sein Geschäft draußen am richtigen Platz, wird er ganz lieb und froh gelobt. Passiert ihm drinnen ein Malheur, gibt man sich selbst die Schuld, da man nicht aufgepasst hat und ignoriert es beim Welpen. Wenn der Welpe dann beschimpft wird, bekommt er mit dem "sich Lösen" ein Problem. Er meint dann vielleicht, er dürfte es nicht in Ihrer Nähe tun!
 
Ein Welpe braucht sehr viel Schlaf, damit er sich gesund entwickeln kann. Es ist wichtig, dass er an einem von ihm bekannten, gemütlichen Platz zur Ruhe kommen kann und soviel Schlaf bekommt, wie er benötigt, ohne ständig geweckt zu werden. Manchmal muss man auch dafür sorgen, dass er zur Ruhe kommt, wie bei kleinen Kindern, die noch nicht wissen, was für sie gut ist, sonst hat man später einen unruhigen, nervösen Hund.
 
Auch das Alleine Bleiben muss "step by step" gelernt werden. Für einen Welpen ist es unnatürlich alleine gelassen zu werden und er steht dann echte Todesängste aus. Er ist noch ein Baby und in der Natur wäre das Welpchen hilflos Gefahren ausgesetzt. Erst wenn der Junghund ne gewisse Reife hat, kann man vorsichtig mit diesem Training beginnen. Man fängt mit einer Sekunden an, wenn er mit zwei Sekunden ein Problem hat, wieder mit einer Sekunde probieren ... Am besten lässt man es aber erst gar nicht so weit kommen, dass Ängste bei ihm entstehen, damit er diesbezüglich keinen Knacks bekommt. Dann würde es natürlich wieder schwieriger, ihm beizubringen, dass ihm auch alleine nix passiert. Man verschwindet einfach in der Wohnung mal kurz in ein anderes Zimmer und wenn man zurück kommt, lobt man den Welpen nicht großartig, sondern verhält sich ganz normal. Sonst wartet der Hund immer auf diesen Moment des Lobes, in dem er dieses Hochgefühl erfahren hat und sehnt sich nur nach dem Moment, wo die Tür aufgeht und seine Leute hereinkommen. Wenn er sich aber auch alleine wohlfühlt, ohne zu warten, hat er mehr Lebensqualität. Ich würde einen erwachsenen Hund höchstens 4 - 5 Stunden alleine lassen, einen jungen Hund (ca. 1 Jahr) 2 bis 4 Stunden, je nachdem, wie gut er damit zurechtkommt und im ersten Lebensjahr des Hundes schön Stück für Stück üben, üben, üben ...
 
Auch ein Bully sollte, was den Grundgehorsam angeht, wenigstens das Abrufen gut beherrschen, damit er, wenn Gefahr droht, sofort und unverzüglich zu Ihnen kommt, was unter Umständen lebensrettend sein kann - auch das nimmt viel Zeit in Anspruch und sollte einem Spaß machen und nicht einfach nur notwendig sein.
 
Alles in Allem braucht man für einen Hund schon viel Zeit und für einen Welpen noch viel mehr. Auch erwachsene Hunde brauchen - ohne Witz - 18 Stunden Schlaf. Sie können sich aber schon besser anpassen und ihnen reicht ein gemütlicher, ruhiger Platz, den man ihnen zuweist.
 
Hunde lieben es, überall zu schnüffeln und das sollte man ihnen auch vergönnen und zwar täglich. Sie leben in einer olfaktorischen Welt, so wie wir in einer visuellen.
 
Für einen Bully ist es das Schönste, mit seinen Menschen gemütlich auf der Couch zu kuscheln - das sollte man einem Bully nicht verwehren.